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Was sind EXIF-Daten?

Jedes Foto, das dein Handy oder deine Kamera macht, trägt neben den Pixeln einen Block verborgener Information. Das meiste ist harmlos. Ein Teil verrät jedem Empfänger genau, wo du gestanden hast.

Was tatsächlich drinsteht

EXIF (Exchangeable Image File Format) sind Metadaten, die beim Auslösen in die Datei geschrieben werden. Ein typisches Handyfoto trägt:

  • GPS-Koordinaten — Breite und Länge, oft auf wenige Meter genau.
  • Datum und Uhrzeit — sekundengenau.
  • Gerätehersteller und Modell — manchmal auch eine Seriennummer.
  • Kameraeinstellungen — Blende, Belichtungszeit, ISO, Brennweite, Blitz.
  • Software — womit die Datei bearbeitet wurde und wann.

Nichts davon ist sichtbar, wenn du das Bild ansiehst. Alles davon reist mit der Datei.

Wann es zählt

Bei einem Landschaftsfoto, das du bewusst veröffentlichst, sind die GPS-Daten oft ein Vorteil.

In sehr alltäglichen Situationen hört das auf. Ein zu Hause aufgenommenes Foto in einer Kleinanzeige trägt deine Wohnadresse. Ein Bild an eine fremde Person trägt deinen Aufenthaltsort. Ein Foto eines Dokuments im Büro verrät das Büro. Ein durchgesickertes Pressebild lässt sich über die Seriennummer einer bestimmten Kamera zuordnen.

Das Problem ist nicht, dass diese Daten existieren, sondern dass fast niemand merkt, dass er sie mitgibt.

Was Plattformen damit tun

Die großen sozialen Plattformen entfernen EXIF beim Upload — Facebook, Instagram, X und andere, teils aus Datenschutzgründen, teils weil sie ohnehin alles neu kodieren.

Das schützt dich aber nur dort. E-Mail-Anhänge behalten EXIF. Uploads in die meisten Redaktionssysteme behalten es. Über Cloud-Links geteilte Bilder behalten es. Alles, was du einem Kunden direkt gibst, behält es.

Sich auf die Plattform des Empfängers zu verlassen ist keine Strategie, weil du nicht kontrollierst, wo die Datei als Nächstes landet.

Wie du es entfernst

Neu-Kodieren entfernt EXIF als Nebeneffekt. Wenn ein Werkzeug ein Bild in rohe Pixel dekodiert und wieder kodiert, überleben nur die Pixel — der Metadatenblock wird nicht übernommen.

Genau das tut PixSqueeze. Ein hier komprimiertes Bild enthält keine EXIF-, GPS- oder Kameradaten mehr, weil die Ausgabe frisch aus Pixeldaten geschrieben wird. Du kannst es an den Dateieigenschaften des Ergebnisses prüfen: Orts- und Kamerafelder sind leer.

Ein sinnvoller Standard

Entferne Metadaten aus allem, was du einer Person schickst statt auf einer Plattform zu veröffentlichen, und aus allem, was mit deinem Wohn- oder Arbeitsort zu tun hat. Auf deinen archivierten Originalen behältst du sie — dort sind sie zum Sortieren und Suchen in der eigenen Sammlung wirklich nützlich.