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WordPress

WordPress über die Bilder beschleunigen

WordPress macht Bild-Ballast ungewöhnlich leicht zu erzeugen und ungewöhnlich leicht zu beheben. Die wirksamste Änderung kostet nichts und braucht kein Plugin.

Was WordPress mit deinem Upload macht

Lädst du ein Bild hoch, erzeugt WordPress mehrere — thumbnail, medium, medium_large, large und alle zusätzlichen Größen, die dein Theme registriert. Sechs oder mehr Dateien aus einem Upload sind normal.

Alle stammen aus deinem Original. Lade ein 6-MB-JPEG aus der Kamera hoch und WordPress erzeugt brav sechs große Ableitungen einer unnötig großen Datei. Der Uploads-Ordner wächst schneller als erwartet, Backups werden langsam, und jede Ableitung ist schwerer als nötig.

Komprimierst du vor dem Hochladen, erbt jede erzeugte Größe die Ersparnis automatisch.

Nicht genutzte Größen entfernen

Die meisten Themes registrieren Bildgrößen, die auf der Seite nirgends dargestellt werden. Jede einzelne wird bei jedem Upload erzeugt, dauerhaft.

Sieh nach, was Theme und Plugins registrieren, und entferne, was nichts verwendet. Bei einer Seite mit Tausenden Bildern holt allein das erhebliche Mengen an Speicher zurück und verkürzt die Verarbeitungszeit spürbar.

Mach das vor einer Massen-Neuerzeugung, nicht danach, sonst erzeugst du die Dateien zweimal.

Plugins: wann sie helfen und was sie kosten

ShortPixel, Smush, Imagify und EWWW funktionieren alle. Sie lohnen sich in zwei Fällen: Du hast eine bestehende Bibliothek mit Tausenden unoptimierten Bildern nachträglich zu bereinigen, oder ein Team lädt hoch, was gerade vom Handy kommt, und lässt sich nicht schulen.

Die Kosten sollte man kennen. Die meisten senden deine Bilder zur Verarbeitung an die Server des Anbieters — ein Datenfluss zu Dritten, den du besonders bei Kundenarbeit vielleicht nicht willst. Die meisten rechnen nach Volumen ab, ein Massendurchlauf wird also zur Rechnung. Und jedes Plugin ist zusätzliches PHP bei jedem Aufruf, plus etwas zu aktualisieren und ein möglicher Konflikt mehr.

WordPress und WebP

WordPress akzeptiert WebP-Uploads seit Version 5.8, und sie verhalten sich wie jedes andere Bild.

Zwei Dinge vor der Umstellung prüfen: Manche älteren Themes schreiben die erwarteten Formate fest, teste also erst ein einzelnes Bild. Und manche Managed Hoster schränken WebP serverseitig ein — wird ein Upload abgelehnt, liegt es meist daran, und der Support kann es freischalten.

Ein Ablauf, der hält

  1. Vor dem Hochladen auf maximal 1920px verkleinern. Größer stellt kein Theme dar.
  2. In WebP mit Qualität 75 umwandeln.
  3. Die optimierte Datei als Quelle hochladen, nie das Kamera-Original.
  4. Im Hosting-Panel eine maximale Uploadgröße setzen, damit niemand still eine 12-MB-Datei hochlädt.
  5. Ungenutzte registrierte Bildgrößen einmalig entfernen.

Fünf Schritte, vier davon einmalig. Danach bleibt die Seite schnell, ohne dass jemand daran denken muss.